Schlagwort: Konsum

Email Vajramala Thielow

Liebe Ratsfreunde,

ich habe im letzten Jahr die betrüblichen Nachrichten zu all den Missbrauchsfällen im buddhistischen Umfeld verfolgt, ohne mich dazu zu äußern. Einige von Euch erinnern sich sicherlich an meine wiederholten Anstöße, Bitten und Anträge in Ratsversammlungen, die DBU möge einen Vorschlag zu einem “Code of Conduct” ausarbeiten, den sie den Gemeinschaften zur Verfügung stellt. Ein solcher wird sicherlich Missbrauch nicht verhindern, aber ein deutliches Signal sein, dass wir Missbrauch jeglicher Art nicht verschweigen, dulden oder vertuschen wollen. Jede/r, der selbst oder als Therapeut Missbraucht und seine gravierenden Folgen erlebt hat, kann das Leid ermessen, dass Menschen (und Tieren) dadurch zugefügt wird. Ich stelle deshalb den Antrag, dass der Rat der DBU auf seiner Februarsitzung diesen Punkt diskutieren möge. 

Offensichtlich reicht es nicht aus, dass die DBU die fünf Shilas in ihr Bekenntnis aufgenommen hat. Eigentlich müsste dieser Text ausreichen, Missbräuche als Zuwiderhandlung gegen unser Satzung, und das Bekenntnis ist Teil davon, zu betrachten. Es wäre vielleicht sinnvoll, auch dies zu bedenken.

Des weiteren habe ich von Guido Kellers Antrag vom 08.09.2017 gelesen, die Zentren aus der DBU auszuschließen, die sich auf Ole Nydahl beziehen. Dieser Antrag, der sich auf Expertenäußerungen stützt, muss im Rat und in der MV diskutiert werden. Wir haben den BDD viele Jahre vor Angriffen geschützt, weil wir den Kontakt zu den oftmals naiven und uninformierten Mitgliedern aufrecht erhalten und diese nicht für das Fehlverhalten ihres Leiters bestrafen wollten. Immer wieder aber gab es Konflikte mit den BDD-Vertretern und der DBU. Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Drohung bei einer Ratsversammlung in Aachen, gerichtliche Schritte gegen die DBU einzuleiten (was dann schließlich nicht geschah, weil die Räte die Situation deeskaliert haben). Darüber müssen wir sprechen.

In dieser Situation ist es ein problematisches Signal, unsere MV am Hauptsitz des BDD in Immenstadt abzuhalten. Deshalb schlage ich einen Ortswechsel vor und bitte Euch, dies ernsthaft in Erwägung zu ziehen und schlage vor, erst dann wieder eine DBU-Veranstaltung in einem BDD- oder Rigpa-Zentrum abzuhalten, wenn die Vorwürfe geklärt sind. Es ist mir bewusst, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema Missbrauch schmerzhaft sein wird, Wunden heilen aber nicht dadurch, dass man sie luftdicht abschließt.

Was mich in der Sache Sogyal Lazar beunruhigt, ist eine Message auf:  https://www.facebook.com/sogyal.rinpoche/posts/10156737337733345,

wo indirekt den Schülern die Verantwortung für die Erkrankung ihres Lehrers zugeschoben wird. 

Eine Alternative ist dieser Link: Hierzu dieser Link:  

http://howdidithappen.org/an-olive-branch/

Bitte schaut Euch auch die Website der ÖBR an, dort gibt es zwei Ansprechpartner für Ratssuchende im Falle von Missbrauch. Das könnte auch die DBU veranlassen.

Ich schreibe Euch diesen Brief aus großer Sorge um die Zukunft der DBU, um ihr Ansehen und ihre Glaubwürdigkeit, auch aus Sorge um die Glaubwürdigkeit des Rates. Ich bitte Euch, die Recherchen des Ehrw. Tenzin Paljor ernst zu nehmen, die er ebenfalls aus Sorge um all jene Menschen macht, die unter Missbräuchen leiden oder gelitten haben. Er legt darin die Richtlinien, auf die sich Lehrer und Schüler stützen sollten, klar verständlich und fundiert dar. Er sollte in den Rat oder zur MV eingeladen und um Erlaubnis gebeten werden, dass sein Blog mit der DBU-Website verlinkt wird. 

Herzliche Grüße,

Vajramala

Choka Sangha in Bremen

Hallo,
wir sind die Zengruppe in Bremen, oder, besser gesagt, wir sind die Mittwochsgruppe im Zenkreis Bremen e.V. Die Mittwochs-Sangha hatte sich um die Zenlehrerin Regina Weißbach gruppiert, bis Regina vor einigen Jahren die „Staffel“ an den Zenlehrer Menno Visser weiter gab. Kyo Shin Menno Visser fühlt sich dabei als Dharma-„Enkel“ von Christoph Hatlapa dem Geist der Choka-Sangha besonders verbunden.

Da der Zenkreis Bremen jeden Wochentag eine oder zwei Zazen-Veranstaltungen anbietet, gibt es natürlich andere Gruppen, je nach Wochentag und Zenlehrer/in. Die große Sangha des gesamten Vereins ist zwar wichtiger als die einzelnen Gruppen; aber, da auch der Zen-Mensch Vorlieben hat, gibt es eine gewisse Aufteilung je nach Wochentag, die auch zu kleinen Unterschieden in der Praxis geführt hat, ohne dass unsere Traditionslinie davon in irgend einer Weise berührt wird.
Nun zu uns: Wir treffen uns jeden Mittwoch von 18:30 bis ca. 20:30 Uhr zum Zazen mit Dokusan/Taiwa in unserem Gebäude im “Viertel”. 

Am Mittwochabend sind wir im Regelfall zehn oder mehr Meditierende. Neben diesem regelmäßigen Mittwochstermin organisieren wir ca. vier Tages-Sesshins und vier längere Sesshins pro Jahr. Unsere längeren Sesshins haben die Besonderheit, dass erst um 5:00 Uhr geweckt wird, ohne dass Zazen-Zeiten verloren gehen. Das ist möglich, weil wir uns die ganze Zeit in unserem Vereinshaus mitten im Zentrum von Bremen aufhalten und dadurch die Pausen kürzer halten können. Allerdings verlassen wir das Gebäude nicht, sodass wir während eines Sesshins kein einziges Stück Natur sehen, ganz anders als im ToGenJi! Richtig lange Sesshins wollen wir deshalb in Zukunft im ToGenJi durchführen. Für Wochenend-Sesshins ist allerdings unser Vereinsgebäude wegen seiner zentralen Lage mitten in Bremen attraktiver. Weitere Informationen, auch zu dem umfangreiches Angebot der anderen „Teil“-Sangha’s , siehe unter http://neu.zenkreis-bremen.de/.

 

Menno Visser

 

 

Z0057 Über die Wahrnehmung 4

Dogen’s Erleuchtete Sicht (aus dem Shobogenzo)

Die Methoden, mit denen wir im Zen unsere Sicht erneuern, muten etwas merkwürdig an und haben manchmal sogar etwas Abschreckendes. Aber auch im ganz normalen Leben werden wir zum Umgang mit merkwürdigen Situationen herausgefordert. Was bedeuten die Katsu-Schreie des Alltags? Wie sieht das aus wenn man mit dem Buddha-Auge schaut?

Die Stimulierung des Buddha-Auges durch unerleuchteten Ausdruck eigener Bedürfnisse ist ein weit verbreitetes Phänomen. Hinter diesen Phänomenen liegen die menschlichen Bedürfnisse, die allen Buddha-Naturen zugehörig sind – unsere eigenen und die der Anderen. Den Buddha-Weg zu gehen, bedeutet auch, diese Bedürfnisse angemessen auszudrücken und sich um ihre Erfüllung zu kümmern.

Es geht darum, die Wahrnehmung im Buddha-Sinne zu entwickeln und die Dinge in ihrem Sosein zu erkennen. Das eigentliche Erkennen, den Zusammenhang mit uns selbst erkennen, tiefes Schauen, tiefes Hören, tiefes Fühlen und tiefes Schmecken lernen.

Beispielsweise kann tiefes Schmecken zu der Erkenntnis führen: “Weniger ist mehr.” Die Bescheidenheit entwickelt sich aus dem größeren Genuß und der vollen Aufmerksamkeit. Die Dinge ungenossen, ungekostet und oberflächlich berührt wegzuwerfen und direkt auf das Nächste zu springen, verursacht das Problem. Es lohnt ein Blick in das Fülle-Universum.

 

 

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Z0056 Ueber die Wahrnehmung 3

MU42 – Die junge Frau kommt aus dem Samadhi

Eines der wenigen Koans, in dem eine Frau vorkommt. Eine ungewöhnliche Situation für die geistige Welt des damaligen asiatischen Verständnisses.
Hier treffen verschiedene Welten aufeinander, die Welt der allumfassenden Weisheit, die Welt der Unterscheidung, die Welt der Männer und die Welt der Frauen.
Christoph behandelt diese verschiedenen Perspektiven mit der Frage: Warum kommt die Frau für den Anfänger aus ihrem kostbaren Samadhi und nicht für den weisen Manjusri, der sich konstant in der Welt der Einheit bewegt?

Er spricht über die Unterscheidung mit der sich unterschiedliche Wesen aufeinander beziehen und die Schönheit die darin liegt. Es hat etwas Besonderes und aktiviert Lebenskräfte. In unserer geschäftigen und gemeinsamen Welt können wir uns mit dem Zengeist frei bewegen, uns für den Samadhi entscheiden oder auf das Lebendige eingehen.

Dieses Koan kann uns unterstützen, die chronische Abwertung der Welt der Fülle neu zu bedenken und damit anders umzugehen. Wir sind von einer Welt der Fülle in eine Welt des Mangels geraten, nicht des tatsächlichen Mangels, sondern des geistigen Mangels mit der Vorstellung: Was wir brauchen ist knapp!
Das, was für alle da ist, wird in einer abwertenden Art behandelt. Um in die Wahrnehmung der uns umgebenden Fülle zurück zu finden, braucht es die Freude an den Unterschieden. Es braucht eine Verständigung der Geschlechter und ein Betrauern der Mangelwelt. Der wichtigste Punkt an diesem Koan ist: “Augen auf für das Schöne, freut euch an den Unterschieden!”
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Lehrgang Wildnispädagogik 2018 – Nord 1

Datum: 01.03.2019 - 03.03.2019 (Beginn: 17:00 Uhr, Ende: 15:00 Uhr)
Ort: ToGenJi

Für Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Wildnispädagogik-Lehrgangs Nord 1/2018 bitte hier Unterkunft und Verpflegung buchen.

Buchung

Ticket-Typ Preis Plätze
Verpflegung und Unterkunft im 4-Bett-Zimmer 74,00 €
Verpflegung und Unterkunft im Matratzenlager 64,00 €
Verpflegung und Unterkunft im mitgebrachten Zelt 54,00 €

Bitte überweise den vollen Betrag an:
Choka Sangha e.V.
IBAN: DE82 2566 2540 0008 8668 02
BIC: GENODEF1STY

ACHTUNG: Die Buchung ist erst abgeschlossen, wenn der volle Betrag auf unserem Konto eingegangen ist!

Lehrgang Wildnispädagogik 2018 – Nord 1

Datum: 23.11.2018 - 25.11.2018 (Beginn: 17:00 Uhr, Ende: 15:00 Uhr)
Ort: ToGenJi

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Buchung

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Lehrgang Wildnispädagogik 2018 – Nord 1

Datum: 31.08.2018 - 02.09.2018 (Beginn: 17:00 Uhr, Ende: 15:00 Uhr)
Ort: ToGenJi

Für Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Wildnispädagogik-Lehrgangs Nord 1/2018 bitte hier Unterkunft und Verpflegung buchen.

Buchung

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Lehrgang Wildnispädagogik 2018 – Nord 1

Datum: 04.05.2018 - 06.05.2018 (Beginn: 17:00 Uhr, Ende: 15:00 Uhr)
Ort: ToGenJi

Für Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Wildnispädagogik-Lehrgangs Nord 1/2018 bitte hier Unterkunft und Verpflegung buchen.

Buchung

Ticket-Typ Preis Plätze
Verpflegung und Unterkunft im 4-Bett-Zimmer 74,00 €
Verpflegung und Unterkunft im Matratzenlager 64,00 €
Verpflegung und Unterkunft im mitgebrachten Zelt 54,00 €

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Z0055 Über die Wahrnehmung 2

HE 94
Das Surangama Sutra und das Unwahrnehmbare/Ungesehene
Aufnahme vom Sommersesshin 1999
Pause/Unterbrechung der Aufnahme bei 5 min 30?

Wir alle entwickeln eine Vorstellung von Gut und Böse und können der sozialen Konditionierung nicht entgehen. Das gesamte Potential, mit dem wir auf die Welt kommen, teilen wir in unsere Schokoladen- und Schattenseite auf. Sozial Erfolgreiches leben wir und sozial Unerwünschtes unterdrücken wir. Unser lebhaftes Interesse an diesem Unerlaubten entfaltet sich in einer magischen Resonanz mit Menschen, die diese Dinge leben. Diese erst unsichtbare Schnittmenge tritt im Potential von Konflikten zu Tage, die uns ermöglichen, die Schattenseiten zu akzeptieren und zu integrieren. Nach C.G.Jung liegt unter diesen Schatten der interessanteste Teil unserer Persönlichkeit, das Selbst. Christoph beschreibt es als Buddhanatur, die sich hinter einer dicke Schatten- und eine weiteren dicken Schokoladenschicht zurückgezogen hat.

Der Buddha sagte zu Ananda: “So lange du es auf dieser dinglichen Ebene sehen willst, wirst du es nie sehen. Warum bist du es nicht selbst? Das Nicht-Sehen was du siehst.”
Wir suchen nach dem Signal in der Meditation, dass wir angekommen sind. Für uns alle bleibt es ein Dunkelgebiet und nur wir selbst können das Glück empfinden. Nur wir selbst können wissen, ob wir durch alles Sichtbare bis in die Welt der absoluten Leerheit hindurch gelangt sind.

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Z0054 über die Wahrnehmung 1

Die Buddhalehre konzentriert sich auf die Wahrnehmung der Wirklichkeit, auf die Wahrnehmung dessen, was wirkt.
Wie nehme ich mich selbst wahr, wie nehme ich das Gemeinsame wahr, wie nehme ich das Objektive wahr um das wir uns gemeinsam kümmern und wie werde ich von anderen wahrgenommen und was nehmen wir eigentlich gemeinsam wahr?

Christoph Rei Ho Hatlapa erläutert das Sichtbare aus den Perspektiven der 4 Quadranten nach Ken Wilber.
Unser Geist ist relativ unfähig eine Ganzheit zu erkennen aber sehr fähig Unterscheidungen zu treffen. Uns fällt es schwer, die Gleichzeitigkeit von Vorgängen und Wechselwirkungen bewußt zu sein und auszudrücken..
Das Innen spiegelt sich im Aussen wieder, das kollektive Bewusstsein und wie wir das Vertrauen in das Nicht-Zwei verankern können.

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