Sangha bedeutet Gemeinschaft und umfasst die Gemeinschaft aller fühlenden Wesen. Im engeren Sinne bedeutet es Gemeinschaft der Übenden.

Zur Geschichte

Bereits im Jahr 1985 besichtigte Christoph Rei Ho Hatlapa Roshi als einer der Mitbegründer des späteren “Lebensgarten Steyerberg” mit seinem Zenmeister Oi Saidan Roshi das große Gemeinschaftsgebäude. Der Wind pfiff durch die kaputten Fenster, Türen und Dachsparren. In einem Dachraum brüteten Rotschwänzchen und es war genau hier, wo Oi Saidan Roshi sagte: “Dies ist ein guter Platz für eine Zendo!”
Ein Jahr später konnte er am 12.06.1986 die “Choka Zendo” an diesem Ort einweihen. Oi Saidan wählte diesen Namen wohl wegen der doppelten Bedeutung:”Choka” heißt einerseits Vogelnest, also “Vogelnest-Sitzhalle”, andererseits verweist der Name auf den Zenmeister “Dorin Choka“.

Von denjenigen, die hier geübt haben – und es waren immer auch Zen-Übende aus den Zen-Kreisen von Bremen, Kiel, Hamburg, Kassel usw. – haben sich dann die in der Nähe wohnenden Schülerinnen zur “Choka Sangha” zusammengeschlossen.

Lebensgarten-Zendogeb.

Das Gebäude im Lebensgarten, in dem sich unter dem Dach die Choka Zendo befindet.

Nachdem sich im August 1999 die Choka Sangha als Verein gegründet hatte, der auch als gemeinnützig anerkannt ist, kaufte sie ein an den “Lebensgarten Steyerberg” angrenzendes 2,7 ha großes Grundstück. Dieses Gelände war 1987 vom Ehepaar Margrit (†) und Declan Kennedy als Maismonokulturacker und Kiefernmonokultur erworben und seitdem von verschiedenen Gruppen mit den Konzepten und Möglichkeiten der Permakultur umgestaltet worden.
Die dadurch enstandene vielfältige Flora und Fauna wurde durch das große Engagement der Choka Sangha bei den Arbeitsmeditationen der Sesshin und vor allem der vor Ort lebenden Sanghamitglieder erhalten und weiterentwickelt.

Im Jahr 2004 hat Choka Sangha auch den in Richtung Lebensgarten angrenzenden Kiefernwald gekauft, der nun sukzessive in einen Mischwald umgewandelt wird. Dieser Wald steht für ausgedehnte Gehmeditationen und Meditationen in der Natur zur Verfügung.

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Der Acker

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Katharina beim Mulchen

Die Vision der Choka Sangha, hier mit einem Lehrhof für Zen und Permakultur ein Zentrum für die Hokoji-Linie in Deutschland entstehen zu lassen, hat sich in unserem To Gen Ji-Projekt begonnen zu realisieren. Seit 2007 steht das erste Strohballenlehmhaus und wird von Sanghamitgliedern bewohnt, die das Gelände behüten.

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Das Eingangstor zum Gelände

Haus

Das Strohballenhaus der vor Ort lebenden Sanghamitglieder

Im Frühjahr 2014 wurde auf dem Gelände mit dem Bau des neuen Lehrhofs für Zen und Permakultur begonnen, der 2016 fertiggestellt und eingeweiht wurde. Weitere Informationen unter To Gen Ji
und Impressionen unter Fotogalerie

Bauentwurf_aussen

Entwurfsanimation

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