Z00121 Zen als Durchdringung von Versenkung und alltäglichem Leben (Teisho vom 8.10.2020)

Kattoshu Fall Nr. 28 (26): Kyogens Klang eines Bambusrohrs – Über die Zenpraxis der Verbindung von Versenkung und alltäglicher Arbeit.

In der Traditon des Zenbuddhismus wird seit Hyakujo Ekai, (720 – 814,) ausdrücklich Wert auf die Verbindung von Versenkung und täglicher Arbeit gelegt. Die produktive praktische Tätigkeit wird dabei als spirituelle Disziplin verstanden. Hyakujo Ekai legte die heute noch praktizierten Regeln für das Leben der Mönche in den Selbstversorgerklöstern fest.
Wenn wir diesem Weg folgen, können wir immer mehr erleben, dass der Umgang mit den praktischen Lebensfragen und den Dingen des Alltags zu unserem eigentlichen Lehrer wird.
Bleiben wir nur im Funktionieren, dann fehlt etwas Entscheidendes. Vollständiges Zen wird dagegen immer mehr zur Durchdringung von Versenkung und alltäglichem Leben. Und im Prozess des Erwachens werden wir natürlicherweise zu achtsamen Menschen.

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