Z0064 Genau dieser Geist ist Buddha

Dieses Teisho behandelt das Thema „Achtsamkeit“ in unserer Sesshin-Übungspraxis, die Hindernisse, die dabei auftauchen können und unsere bewertenden, urteilenden Gedanken, die uns daran hindern, in Beziehung mit dem Leben zu sein.

Sich achtsam verbinden, mit dem was gerade geschieht ist ein wesentlicher Aspekt unserer Übung, also wahrzunehmen, was gerade auftaucht.
Wir begreifen ohne die Zen-Übung in der Regel die Welt so, wie wir es durch unsere Sozialisation gelernt haben, Geben und Nehmen führt zu Bindung,
In der Zenübung können wir die tieferen Zusammenhänge durch absichtsloses Schauen erfahren. Das ist etwas anderes, als sich eine Vorstellung von der Welt zu machen.
Achtsamkeit hilft uns zu erkennen, was hinter den Phänomenen wirkt.
Es gilt, sich dem Leben auszusetzen, denn genau das, was jetzt ist, ist der Geist Buddhas:
Beim Zähneputzen, Zähne putzen – das ist der Buddha.

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Z0063 Die Symbolik des Stabes in der Tradition des Zen

Die Formulierung “sein Kreuz auf sich nehmen” im Neuen Testament gleicht dem Stab in der Zen-Tradition, die Praxis der eigenen Übung und des selbst zu gehenden Weges.

Die buddhistischen Schriften können uns zwar Anregungen und Hinweise geben, aber der geistige und physische Weg muß selbst gegangen werden.
Und für diesen selbst zu gehenden Weg, steht neben dem zentralen Symbol des Rades im traditionellen Buddhismus, der Stab in der Geschichte des Zen. Diesen «Stab» immer bei sich haben: das ist die tägliche Übung.

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Z0062 Den Geist von Pfingsten manifestieren

Dieser eine Geist ist nicht zu finden wie ein Gegenstand, ein Job oder ein Einkommen. Er ist zu finden, wenn man nicht im Wählerischen befangen bleibt
Dem einen Geist angemessen zu begegnen, ist ein Frage der Öffnung für eine konkrete Verbindung zu allem, was lebt und diesen nicht wählerischen Geist in alle Bereich seines Lebens hinein zu tragen.

Das Haben-Wollen des Konsumisten versperrt die Erfahrung dieses echten Reichtums; während der Kontakt mit dem Geist der Großen Quelle Frieden und Glück in unser Leben bringen kann.

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Z0061 Das subtile Nichthandeln und unser Kontakt mit den größeren Kräften des Universums

Nach einer kurzen geführten Meditation spricht Hatlapa Roshi über die Wirkungen eines «subtilen Nichthandeln». Anhand seiner Bienen erläutert er, wie desaströs sich die Fixierung auf enge Profitinteressen auswirken können.
Nach Meister Umon können wir aber «Inmitten des Universums einen Schatz» finden, wenn wir dafür eine Antenne und ein Sensorium entwickeln. Dann können wir, wenn wir das Wunderbare für möglich halten, diesen Schatz in unser Leben einladen. Die Verbindung dazu haben wir zwar potentiell schon immer, müssen sie aber selbst entwickeln und kultivieren.

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Z60 Z0060 Die Weisheit der Nicht-Getrenntheit.mp3

Anlässlich der buddhistischen Zeremonie der Zufluchtnahme spricht Christoph Rei Ho Hatlapa über die Weisheit der Nicht-Getrenntheit.
Auf dem Weg der buddhistischen Praxis verbinden wir uns mit der Gemeinschaft der Übenden und dann auch, auch im weiteren Sinne mit allen fühlenden Wesen und lernen, dem Gesetz des Entsprechens folgen zu können. Angewandte Weisheit, im Sinne der Weisheit der Bodhisattvas, bedeutet dann Verbindung und Kooperation. Und das heißt auch: Wenn wir uns selber schützen wollen, brauchen wir den Schutz dessen, was uns noch als “Nicht-Selbst” erscheint. Deswegen, so betont Christoph Hatlapa, heißt es im Prajnaparamita Sutra: «Wenn […] ein Bodhisattva an der Vorstellung festhält, dass ein Selbst, eine Person, ein Lebewesen oder eine Lebensspanne existiere, dann ist er kein echter Bodhisattva.”

Zit. n.: Das Vajracchedika Prajnaparamita Sutra. Abs. 3 aus: Thich Nhat Hanh. Das Diamant-Sutra. Theseus Verlag, 1993

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Z0059 Das große Erwachen zur vollständigen Wirklichkeit

Unsere Doppelnatur von Form und gleichzeitig Grenzenlosigkeit macht uns oft noch Mühe oder wir zögern ängstlich vor der Anerkennung der Tatsache zurück, dass wir in gewissem Sinne immer auch Anteil an der Grenzenlosigkeit haben. Durch die Praxis der Zen-Übung können wir zunehmend mit dem in Kontakt kommen, was wir immer auch sind, und wir öffnen uns damit einer neuen Erfahrungsdimension.

Das erwähnte Koan stammt aus der Sammlung Mumonkan, Fall Nr. 20: Shôgens Ein Mann großer Kraft.
Zitat aus: Thich Nhat Hanh. Wie Siddharta zum Buddha wurde. Theseus, 1991

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Z0058 Buddhas Blumenpredigt

Oi Saidan Roshi spricht in diesem Vortrag in der großen Halle des Lebensgarten Steyerberg über die Übergabe der Lehre des Buddha in den Westen und anhand der Figur des Vimalakirti über die Rollen von Laien-Buddhisten und Mönchen und Nonnen im Zen.

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Z0057 Über die Wahrnehmung 4

Dogen’s Erleuchtete Sicht (aus dem Shobogenzo)

Die Methoden, mit denen wir im Zen unsere Sicht erneuern, muten etwas merkwürdig an und haben manchmal sogar etwas Abschreckendes. Aber auch im ganz normalen Leben werden wir zum Umgang mit merkwürdigen Situationen herausgefordert. Was bedeuten die Katsu-Schreie des Alltags? Wie sieht das aus wenn man mit dem Buddha-Auge schaut?

Die Stimulierung des Buddha-Auges durch unerleuchteten Ausdruck eigener Bedürfnisse ist ein weit verbreitetes Phänomen. Hinter diesen Phänomenen liegen die menschlichen Bedürfnisse, die allen Buddha-Naturen zugehörig sind – unsere eigenen und die der Anderen. Den Buddha-Weg zu gehen, bedeutet auch, diese Bedürfnisse angemessen auszudrücken und sich um ihre Erfüllung zu kümmern.

Es geht darum, die Wahrnehmung im Buddha-Sinne zu entwickeln und die Dinge in ihrem Sosein zu erkennen. Das eigentliche Erkennen, den Zusammenhang mit uns selbst erkennen, tiefes Schauen, tiefes Hören, tiefes Fühlen und tiefes Schmecken lernen.

Beispielsweise kann tiefes Schmecken zu der Erkenntnis führen: “Weniger ist mehr.” Die Bescheidenheit entwickelt sich aus dem größeren Genuß und der vollen Aufmerksamkeit. Die Dinge ungenossen, ungekostet und oberflächlich berührt wegzuwerfen und direkt auf das Nächste zu springen, verursacht das Problem. Es lohnt ein Blick in das Fülle-Universum.

 

 

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Z0056 Ueber die Wahrnehmung 3

MU42 – Die junge Frau kommt aus dem Samadhi

Eines der wenigen Koans, in dem eine Frau vorkommt. Eine ungewöhnliche Situation für die geistige Welt des damaligen asiatischen Verständnisses.
Hier treffen verschiedene Welten aufeinander, die Welt der allumfassenden Weisheit, die Welt der Unterscheidung, die Welt der Männer und die Welt der Frauen.
Christoph behandelt diese verschiedenen Perspektiven mit der Frage: Warum kommt die Frau für den Anfänger aus ihrem kostbaren Samadhi und nicht für den weisen Manjusri, der sich konstant in der Welt der Einheit bewegt?

Er spricht über die Unterscheidung mit der sich unterschiedliche Wesen aufeinander beziehen und die Schönheit die darin liegt. Es hat etwas Besonderes und aktiviert Lebenskräfte. In unserer geschäftigen und gemeinsamen Welt können wir uns mit dem Zengeist frei bewegen, uns für den Samadhi entscheiden oder auf das Lebendige eingehen.

Dieses Koan kann uns unterstützen, die chronische Abwertung der Welt der Fülle neu zu bedenken und damit anders umzugehen. Wir sind von einer Welt der Fülle in eine Welt des Mangels geraten, nicht des tatsächlichen Mangels, sondern des geistigen Mangels mit der Vorstellung: Was wir brauchen ist knapp!
Das, was für alle da ist, wird in einer abwertenden Art behandelt. Um in die Wahrnehmung der uns umgebenden Fülle zurück zu finden, braucht es die Freude an den Unterschieden. Es braucht eine Verständigung der Geschlechter und ein Betrauern der Mangelwelt. Der wichtigste Punkt an diesem Koan ist: “Augen auf für das Schöne, freut euch an den Unterschieden!”
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Z0055 Über die Wahrnehmung 2

HE 94
Das Surangama Sutra und das Unwahrnehmbare/Ungesehene
Aufnahme vom Sommersesshin 1999
Pause/Unterbrechung der Aufnahme bei 5 min 30?

Wir alle entwickeln eine Vorstellung von Gut und Böse und können der sozialen Konditionierung nicht entgehen. Das gesamte Potential, mit dem wir auf die Welt kommen, teilen wir in unsere Schokoladen- und Schattenseite auf. Sozial Erfolgreiches leben wir und sozial Unerwünschtes unterdrücken wir. Unser lebhaftes Interesse an diesem Unerlaubten entfaltet sich in einer magischen Resonanz mit Menschen, die diese Dinge leben. Diese erst unsichtbare Schnittmenge tritt im Potential von Konflikten zu Tage, die uns ermöglichen, die Schattenseiten zu akzeptieren und zu integrieren. Nach C.G.Jung liegt unter diesen Schatten der interessanteste Teil unserer Persönlichkeit, das Selbst. Christoph beschreibt es als Buddhanatur, die sich hinter einer dicke Schatten- und eine weiteren dicken Schokoladenschicht zurückgezogen hat.

Der Buddha sagte zu Ananda: “So lange du es auf dieser dinglichen Ebene sehen willst, wirst du es nie sehen. Warum bist du es nicht selbst? Das Nicht-Sehen was du siehst.”
Wir suchen nach dem Signal in der Meditation, dass wir angekommen sind. Für uns alle bleibt es ein Dunkelgebiet und nur wir selbst können das Glück empfinden. Nur wir selbst können wissen, ob wir durch alles Sichtbare bis in die Welt der absoluten Leerheit hindurch gelangt sind.

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