Z00165 Himmel und Erde in Harmonie bringen und dem inneren Kind begegnen (6.6.2022)

Anhand vom vorletzten Koan aus dem Hekiganroku, ’Der zehnkörprige Hirte’, spricht Christoph Rei Hatlapa über die Praxis, Zugang zu allen fühlenden Wesen zu finden.
Der ’alltägliche Geist’, der nach Meister Nansen mit ’dem Weg’ eins ist, wird vor allem von Kindern repräsentiert. Und für uns Praktizierende ist es ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, wenn wir unsere ’inneres Kind’ erst einmal wirklich wahrnehmen und dann aus dem Unbewussten befreien. Und besonders dann, wenn wir schon im fortgeschrittenen Alter sind, kann es zu unserer Aufgabe werden, dem eigenen inneren Kind noch einmal voller Mitgefühl und Bescheidenheit zu begegnen.

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Z0159 Die innere Freude kultivieren (29.4.2022)

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Z0158 Das Licht unseres Herzens leuchten lassen (20.3.2022)

Im Mumonkan, Fall Nr. 9, Daitsu Chisho Buddha, wird das Wesen zum Thema, das anteilnehmend das ganze Universum zu durchdringen vermag. Auch Meister Rinzai weist darauf hin, dass wir alle in dem Sinne vereint sind, dass wir in diesem Wesen letztendlich verbunden sind. Und, wie auch Umon betont, geht es für uns darum, unser eigenes Licht zu entwickeln und “ins Universum zurückleuchten” zu lassen. Die Praxis des Bodhisattva besteht dann darin, das Samsarische mit dem Nirvana zu verbinden, indem die vier Aspekte des Mitgefühls praktiziert werden. Und wenn wir selber einmal keine Antworten finden, dann können wir uns mit der allesdurchdringenden Weisheit und mit dem Vertrauen von Daitsu Chisho Buddha verbinden und das tun, was angesagt ist. Und indem wir Mitgefühl üben und im Inneren wie im Äußeren Frieden kultivieren, können wir sagen: Wem ich begegne, der ist ein Segen für mich; und ich bin ein Segen für ihn.

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Z0157 Was tun in einer aussichtslosen Lage? (19.3.2022)

Anhand vom Koan aus dem Mumonkan, Fall Nr. 5, Kyogen’s Mann im Baum, spricht Christoph Rei Ho Hatlapa darüber, wie wir als Schüler auf dem buddhistischen Weg in einer Lage handeln können, die wir als aussichtslos empfinden. Zunächst geht es für uns als Zenpraktizierende um die vollständige Akzeptanz der Lage. Erst dann geht es um die Frage, welche Antworten wir in einer solchen Lage geben können. Thich Nhat Hanh spricht in diesem Zusammenhang über die Möglichkeit, das Leiden so zu nutzen, dass wir es in Glück transformieren können.
In einer als aussichtslos erscheinenden Lage geht es darum, sowohl Mitgefühl – für alle beteiligten Seiten – als auch Weisheit im Sinne einer Einsicht in die jeweiligen Zusammenhänge zu praktizieren. Auch in Bezug auf den Krieg in der Ukraine brauchen wir, wenn wir hilfreich wirken wollen, Verständnis für die Motive und Bedürfnisse aller beteiligten Seiten. Und auch für die Verstrickung in diejenigen politischen und wirtschaftlichen Kräfte und Zusammenhänge, in die wir selber eingebunden sind.

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Z0156 Innere Arbeit, Weltarbeit und Allverbundenheit

Indem wir uns von der Welt dabei helfen lassen, unser ganzes Selbst zu werden, helfen wir selber der Welt ganz zu werden. – So bschreibt der Prozess-Psychologe Arnold Mindell unser Verflochtensein mit der über uns hinausgehenden Welt. Im Ansatz der prozessorientierten Psychologie nach Arnold Mindell werden psychologische und physikalische Dynamiken nicht als grundsätzlich getrennt behandelt.
Als Frucht eines langen Übungsweges, so stellt es auch Hermann Hesse in seinem Buch Siddharta dar, kann sich in uns das Bewusstsein der Einheit allen Lebens entwickeln. Diesen ewigen Aspekt Allverbundenheit der Großen Welt sollten wir, auch mitten im Engagement, nicht aus den Augen verlieren.

LITERATUR:

– Arnold Mindell. Der Weg durch den Sturm. (Orig.: The Eye of Turbulence) Via Nova, 1997
– Siddhartha: eine indische Dichtung by Hermann Hesse https://www.gutenberg.org/ebooks/2499

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